Herzlich willkommen am Lehrstuhl für ABWL: Unternehmensrechnung und Controlling

EmPaci-Projektergebnis veröffentlicht: Analyse von PB IT Tools

EmPaci-Projektergebnis veröffentlicht: Analyse von PB IT Tools

Bürgerhaushalte durch Informationstechnologie ermöglichen

Der Aufbau eines neuen Bürgerhaushaltsverfahrens (englisch Participatory Budgeting (PB)) ist eine Herausforderung - und viele Entscheidungen müssen getroffen werden. Kein Bürgerhaushalt ist wie der andere, und jeder Prozess ist stark an die lokalen Gesetze, politischen Ziele oder die Demografie der Bürger angepasst. Das heißt aber nicht, dass man nicht von anderen Initiativen lernen kann.

Fast alle heutigen Prozesse, sei es in der Wirtschaft oder im öffentlichen Sektor, sind bei ihrer Ausführung auf Informationstechnologie (IT) angewiesen. Bürgerhaushalte sind da keine Ausnahme. IT kann dabei helfen, ein partizipativeres und interaktiveres Erlebnis für die Bürger zu schaffen und ihr Engagement zu stärken. Das Projekt "Empowering PB in the Baltic Sea Region" (EmPaci), das von der Universität Rostock geleitet wird, hat IT-Lösungen untersucht, die sich am besten für die Unterstützung von Bürgerhaushalten eignen. Das PB-Feature-Matrix-Tool und die entsprechenden Dokumente wurden veröffentlicht und den PB-Stakeholdern auf der EmPaci-Projekt-Webseite vorgestellt.

Die Feature-Matrix ist ein Online-Tool, das 50 verschiedene Städte für insgesamt 47 Prozess- und Usability-Kriterien analysiert. Die Idee ist es, zu vergleichen und von anderen Bürgerhaushaltsinitiativen auf der ganzen Welt zu lernen. Es ist für Städte gedacht, die derzeit planen, Bürgerhaushalte einzuführen oder zu verbessern, um die folgenden Fragen beantworten zu können:

  • Welche Städte setzen ähnliche Merkmale um? Welche Städte implementieren zum Beispiel auch eine Upload-Funktion für Dateien?
  • Was können wir von jedem einzelnen Beispiel lernen?
  • Welche Funktionen werden von der Mehrheit der Initiativen implementiert und können als "Stand der Technik" betrachtet werden?
  • Wo können wir die Homepage dieser Städte und ihrer Bürgerhaushaltsinitiativen online finden?

Zur Beschreibung der zugrunde liegenden Daten wurden drei ergänzende Dokumente veröffentlicht.

Dokument 1 enthält ein Handbuch der Feature-Matrix und beschreibt die Filter- und Download-Möglichkeiten im Detail. Es hilft zu verstehen, wie man auf die Informationen zugreifen kann und wie sie strukturiert sind.

Dokument 2 präsentiert eine Usability-Analyse mit der Feature-Matrix als Datenbasis. Es leitet "State of the Art"-Usability-Merkmale von Bürgerhaushalts-Webseiten mit zusätzlichem Fokus auf E-Inclusion-Kriterien ab, um die Zugänglichkeit von Webseiten für seh- oder körperbehinderte Bürger zu beurteilen.

Dokument 3 bietet einen Merkmalskatalog von prozessbezogenen IT-Funktionen für Bürgerhaushaltsinitiativen. Dieser ermöglicht es Städten, die an Bürgerhaushalten interessiert sind, sich über die möglichen Elemente eines Bürgerhaushaltsprozesses und deren Bedeutung zu informieren und ermöglicht es ihnen, einen individuellen Prozess aufzubauen, der ihren Bedürfnissen entspricht.

EmPaci-Projektergebnis "Participatory Budgeting Type Groups" veröffentlicht

EmPaci-Projektergebnis "Participatory Budgeting Type Groups" veröffentlicht

Den Fokus schärfen: Prozessschritte des Bürgerhaushaltes identifizieren

Nach einer Status-Quo-Analyse der Bürgerhaushalte im Ostseeraum stellt das Projekt "Empowering Participatory Budgeting in the Baltic Sea Region" (EmPaci) sein zweites Projektergebnis vor, das sich an Verwaltungsmitarbeiter, Gemeinderäte und andere Entscheidungsträger in den Kommunalverwaltungen der Ostseeregion richtet. Das englischsprachige Dokument "PB Type Groups" zielt darauf ab, Einblicke in die Gestaltungsprinzipien des Bürgerhaushalts zu geben und Ideen zu reflektieren, wie der Bürgerhaushalt basierend auf den spezifischen Voraussetzungen der Kommune und ihrer Bürgerschaft umgesetzt werden kann.

Der Hintergrund für die Entwicklung des Bürgerhaushaltes ist folgender: Seit den 1980er Jahren ist die Zahl der Bürgerhaushaltsinitiativen gestiegen und derzeit werden weltweit Tausende von unterschiedlichen Verfahren umgesetzt. Keines davon ist wie das andere, die Unterschiede liegen im Detail. Daher ist eine Kategorisierung schwierig, aber notwendig, um sich nicht "in tausend und einem Beispiel zu verlieren".

Eine pauschale Kategorisierung ist unmöglich. Daher verfolgt dieses Dokument einen anderen Ansatz und stellt einen "Baukasten" auf, der detailliertere Informationen über Faktoren in Bezug auf die Bürger und die Kommune liefert, die die möglichen Phasen des Bürgerhaushalts-Prozesses beeinflussen.  Der Beitrag liegt in den kurzen Leitfaden-Tabellen und der daraus resultierenden "PB-Typengruppen-Baukasten"-Tabelle. Um die Anwendung zu zeigen, wird die Baukastentabelle mit dem Fall des erfolgreichen Bürgerhaushaltsprozess von Stuttgart gefüllt.

Die bereitgestellten Übersichten schärfen das Bewusstsein für komplexe Fragestellungen bei der Umsetzung von Bürgerhaushalten. Praktiker erhalten Hinweise zu vielen wichtigen Fragen, wie z.B.:

- Welche Phasen sind für einen Bürgerhaushaltsprozess möglich?

- In welchen Phasen beeinflussen rechtliche Restriktionen das Prozessdesign?

- Welche Maßnahmen sind trotz geringerer finanzieller Ressourcen kostengünstig durchführbar?

- Was sind die Themen für bestimmte Bürgergruppen?

- Wie sehen mögliche Antragsrestriktionen aus?

- Wie sollte ein Projektteam für Bürgerhaushalte aussehen? Können Bürger in das Projektteam einbezogen werden?

- Wird die Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter der Verwaltung berücksichtigt?

- Warum ist eine Machbarkeitsprüfung wichtig?

- Wann sollte die Machbarkeitsprüfung der Vorschläge durchgeführt werden?

- Wie sieht der mögliche Zeitplan für die Prozessschritte aus?

- Welche Anreize sind möglich, um eine hohe Beteiligung zu erreichen?

- Wann ist eine Rückmeldung möglich?

- Ist nach allem die Transparenz des gesamten Bürgerhaushaltsprozesses gewährleistet?

Auch wenn es in einem bestimmten Bereich der Baukastentabelle (noch) keine Beratung gibt, ist sie ausbaufähig und wirft für jeden Anwender und Praktiker die Frage auf: "Sollte ich darüber nachdenken? Ist dieses Feld wirklich leer?"

EmPaci-Projektbericht veröffentlicht: Status Quo von Bürgerhaushalten im baltischen Raum

EmPaci-Projektbericht veröffentlicht: Status Quo von Bürgerhaushalten im baltischen Raum

Erfolgreiche Projektbeteiligung von Prof. Dr. Peter C. Lorson, Dr. Ellen Haustein und Hans-Henning Schult

Das vom Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und Controlling geleitete  EU-Projekt "Empowering Participatory Budgeting in the Baltic Sea Region" (EmPaci) veröffentlichte im November 2020 das erste Projektergebnis: eine Status-quo-Analyse von Bürgerhaushalten im baltischen Raum. Um eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie Bürgerhaushalte umgesetzt werden können, soll dieser Status-quo-Bericht Einblicke in den aktuellen Stand der Bürgerbeteiligung im Allgemeinen und Bürgerhaushalten im Besonderen geben. Dieser konzentriert sich auf jedes der Partnerländer des EmPaci-Projekts - Finnland, Deutschland, Lettland, Litauen, Polen und Russland - sowie auf Dänemark, Estland, Norwegen und Schweden.

Zunächst werden auf nationaler Ebene eine kurze allgemeine Beschreibung der Länder und der Definitionen von Bürgerbeteiligung und Bürgerhaushalten, eine Beschreibung erfolgreicher Bürgerhaushaltes-Projekte und möglicher Hindernisse und Wege zur Förderung von Bürgerhaushalten in diesen Ländern gegeben. Zudem enthält der Status-quo-Bericht spezifische Informationen über diejenigen Gemeinden, Distrikte oder Planungsregionen, in denen das EmPaci-Projekt entweder neue Bürgerhaushalts-Prozesse einführen oder bereits bestehende neu gestalten will.

Die folgenden zehn Standorte wurden für die EmPaci-Bürgerhaushalts-Pilotprojekte ausgewählt: Lahti und Riihimäki (Finnland), Bützow (Deutschland), Planungsregion Vidzeme (Lettland), Rietavas und Telšiai (Litauen), Bielsko-Biała (Polen) sowie die Moskowskaja Zastava/Moskauer Region St.Petersburg, die städtische Siedlung Suoyarvskoye in der Republik Karelien und der Stadtbezirk Gatchina in der Region Leningrad (Russland). Diese Orte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Umgebung, der finanziellen Möglichkeiten, der Charakteristika ihrer Bürger und der rechtlichen Rahmenbedingungen stark voneinander. Sie haben unterschiedliche Stadien der Umsetzung von Bürgerhaushalten, von keiner Erfahrung bis zu mehreren erfolgreichen Zyklen von Bürgerhaushalten. Folglich haben es alle Orte mit unterschiedlichen Herausforderungen zu tun, von der Schaffung von etwas Neuem bis zur Verbesserung von etwas Bestehendem. Durch die Bereitstellung solcher Informationen, Kenntnisse und Praktiken können sich Interessierte für die Anwendung in ihrer eigenen Region oder Gemeinde inspirieren lassen. Entsprechend kann der Bericht für folgende Fragestellungen hilfreich sein: "Wie könnte ein Bürgerhaushalt in unserer Gemeinde aussehen? " bis "Was könnten wir ändern, um unseren Bürgerhaushalts-Prozess zu verbessern?" Dieses Dokument zielt darauf ab, Kapazitäten zur Umsetzung von Bürgerhaushalten im Ostseeraum aufzubauen.

Die Status-quo-Analyse ist nur eines der ersten Ergebnisse des EmPaci-Projekts. In den kommenden Monaten sind weitere Materialien zur Veröffentlichung geplant:

- Ein Leitfaden Bürgerhaushalts-Blueprint: Erfolgreiche Bürgerhaushalts-Projekte, auch über den Ostseeraum hinaus, werden analysiert und die besten Praktiken vorgestellt;

- Leitfaden und Beschreibung der Bürgerhaushalts-Ansätze (d.h. lokale Anpassungen);

- Leitfaden für Praktiker zur Umsetzung von Bürgerhaushalten;

- Bürgerhaushalts-Tool Feature Matrix mit interaktiven Auswahl- und Filterfunktionen;

- Online-Handbuch und verschiedene Schulungsmaterialien zur Unterstützung von Bürgerhaushalts-Organisatoren bei Bildungsaktivitäten;

- Kommunikations- und Verbreitungsplan (Communication and Dissemination Plan, CDP) für ein besseres Verständnis, wie diese Prozesse zu organisieren sind.

Der Bürgerhaushalt ist ein Prozess demokratischer Entscheidungsfindung, an dem sich Bürgerinnen und Bürger an der Vorbereitung und Verabschiedung eines kommunalen Haushalts beteiligen. Im Ostseeraum nutzen bislang nur wenige Gemeinden einen Bürgerhaushalt. Ziel des EmPaci-Projekts ist es, das Konzept Bürgerhaushalt im Ostseeraum zu verbreiten und den Kapazitätsaufbau zu unterstützen.

Folgen Sie unserer Webseite www.empaci.eu, um mehr über das Projekt und die neuesten Ergebnisse oder Berichte der am Projekt beteiligten nationalen Partner zu erfahren.

Universität Rostock begleitet neue Form der Bürgerbeteiligung in Bützow

Universität Rostock begleitet neue Form der Bürgerbeteiligung in Bützow

Was wünschen sich die Bützowerinnen und Bützower für ihre Stadt? „Soll es eine Skihalle sein?“ Mit dieser plakativen Frage warben die Stadt Bützow mit Unterstützung von „PferdemarktQuartier - Kultur und Region e.V.“ und der Universität Rostock im Frühjahr 2020 für eine neue Form der Bürgerbeteiligung.

Die Stadt Bützow ist Teil eines von der EU geförderten Projektkonsortiums. Hierin arbeiten bis Dezember 2021 insgesamt 16 Partner aus sechs Ostsee-Ländern zusammen (Deutschland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Russland), um die Anwendungsrisiken von Bürgerhaushalten zu minimieren und so die damit verbundenen Chancen für eine bürgernahe Stadt bestmöglich zu nutzen. Auch die Universität Rostock ist maßgeblich beteiligt: Juniorprofessor für Wirtschaftsinformatik Michael Fellmann ist verantwortlich für ein Teilprojekt, während das Interreg BSR-Projekt “Empowering Participatory Budgeting in the Baltic Sea Region” (EmPaci) insgesamt vom Lehrstuhl für ABWL: Unternehmensrechnung und Controlling (Professor Peter C. Lorson, Dr. Ellen Haustein) geleitet wird. Dabei wurden und werden durch den Lehrstuhl insbesondere die nationalen Partner, die Stadt Bützow und der Pferdemarktquartier e.V., bei der Entwicklung des ersten Bürgerhaushalts der Stadt begleitet, bei dem es sich zudem um das erste Bürgerbudget in Mecklenburg-Vorpommern handelt. Dazu wurde gemeinsam mit den deutschen Partnern eine Bürgerumfrage im November 2019 in Bützow durchgeführt, um die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger an den Bürgerhaushalt herauszufinden. Aus den ausgewerteten Daten wurden Empfehlungen für die Satzung für ein Bürgerbudget der Stadt Bützow abgeleitet, die umgesetzt wurden. Das hat zur Folge, dass nicht wie sonst bei (konsultativen) Bürgerhaushalten üblich, der Stadtrat der Stadt Bützow die letzte Entscheidung über die gewählten Vorschläge trifft, sondern die Vorschläge, denen die Bürger die meisten Stimmen geben, unverzüglich umgesetzt werden müssen.

Im Rahmen eines Bürgerhaushaltes können die Bürgerinnen und Bürger an der Aufstellung des Haushaltsplans mitwirken. Sie können Projektideen öffentlich vorschlagen sowie im Dialog mit Verwaltung, Politik und möglichst vielen Bürgergruppen die zu realisierenden auswählen. Bürgerhaushalte erfahren in Deutschland eine zunehmende Verbreitung, sind aber in den Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns mit einer Ausnahme, eben der Stadt Bützow, noch nicht angekommen. Die Stadt Bützow praktiziert aktuell den einzigen Bürgerhaushalt in Form eines Bürgerbudgets in Mecklenburg-Vorpommern. Bürgerhaushalte können vor allem in Flächenländern mit relativ geringer Bevölkerungsdichte, wie Mecklenburg-Vorpommern, zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls und Teilhabe an der Gestaltung in den Kommunen beitragen.

Das Bützower Bürgerhaushaltsprojekt ist sehr erfolgreich gestartet. Mit insgesamt 136 Vorschlägen hat niemand gerechnet. Jeder Vorschlag wurde inzwischen von der Stadtverwaltung umfassend hinsichtlich der Vereinbarkeit mit der eigens für den Bürgerhaushalt beschlossenen Satzung geprüft. Die wichtigsten Voraussetzungen für die Zulassung eines Vorschlages sind: ob die Stadt zuständig ist oder ob sich der Vorschlag bereits in Planung oder Umsetzung befindet. Weiterhin darf die Realisierung weder 10.000 Euro überschreiten noch das Budget nachfolgender Haushaltsjahre mit Folgekosten belasten. Diesen Kriterien hätte eine Skihalle beispielsweise nicht genügt. Gleichwohl blieben – nach einer thematischen Zusammenfassung gleichlautender Vorschläge – noch 54 realisierbare Ideen für ein schöneres, aktiveres, attraktiveres und lebenswerteres Bützow übrig. Deren Themenspektrum ist sehr breit. Es umfasst beispielsweise Investitionen in eine Skateranlage, die Schaffung einer Hundewiese sowie die Wiederherstellung von Lehrpfaden und Fitnessmöglichkeiten im Naherholungsgebietes „Vierburg“. Aber auch die Anschaffung eines Lastenfahrrads oder eines Trinkwasserbrunnens sind vorgeschlagen worden, ebenso wie die Installation von weiteren Papierkörben, Sitzbänken und Pfandflaschenhaltern.

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Bützow, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, haben nun die Möglichkeit entweder online (www.buetzow.de) bis zum 25. Oktober 2020 oder persönlich vom 26. bis zum 30. Oktober 2020 im Bützower Rathaus über die 54 Vorschläge abzustimmen.

Der Bützower Bürgerhaushalt wurde im Dezember 2019 per Beschluss der Bützower Stadtvertretung sogleich in den Live-Modus versetzt und ist laut Satzung auf vorerst 5 Jahren angelegt. Daher hat die Vorschlagsphase für den 2. Bützower Bürgerhaushalt bereits wieder begonnen. Sie wird am 30. April 2021 enden.

Weitere Informationen: www.empaci.eu

 

Open Access: Lehrvideos zu European Public Sector Accounting

Open Access: Lehrvideos zu European Public Sector Accounting

Projektergebnisse von DiEPSAm frei zugänglich!

Interessiert an öffentlicher Rechnungslegung, Haushaltswesen, IPSAS und EPSAS? Die bislang im EU-Projekt "Developing and Implementing Eurpean Public Sector Accounting" (DiEPSAm) erarbeiteten Lehrvideos und -materialien sind nun frei zugänglich:

Offene Universität Rostock - European Public Sector Accounting

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Open Access: Lehrbuch "European Public Sector Accounting" herausgegeben

Open Access: Lehrbuch "European Public Sector Accounting" herausgegeben

Das Projekt Developing and Implementing European Public Sector Accounting modules (DiEPSAm) wurde im August 2019 erfolgreich abgeschlossen. An dem Projekt beteiligt waren die fünf europäischen Universitäten Coimbra/Portugal (Prof. Dr. Susana Jorge), Leicester (Dr. Andy Wynne), JKU Linz (Prof. Dr. Dennis Hilgers, Dr. Lisa Schmidthuber), Rostock (Prof. Dr. Peter Lorson, Dr. Ellen Haustein) sowie Tampere (Prof. Dr. Lasse Oulasvirta). Inhaltlich wurden Normensysteme zur Rechnungslegung des öffentlichen Sektors vor dem Hintergrund der Harmonisierungsbestrebungen innerhalb der EU beleuchtet. Im Ergebnis entstand an den beteiligten Universitäten ein europaweit einmaliges englischsprachiges Lehrangebot. Dadurch können auch zukünftig Studierende Kenntnisse über das öffentliche Rechnungswesen als ein hochaktuelles Thema in einem wachsenden Arbeitsmarktsektor erwerben und zugleich ihre Medien-, Digitalisierungs- und Englischkompetenzen verbessern. Alle Lehrmaterialien können andere Hochschulen uneingeschränkt nutzen, dazu zählt auch das unlängst veröffentlichte Lehrbuch "European Public Sector Accounting":