Digitale Hochschullehre aus Studierendensicht

Weitere Standorte gesucht für bundesweite Erhebung! Auch auf Fakultätsebene relevant. Wenn es jetzt nicht passt, registrieren Sie sich gerne für die nächste Runde nach dem Semester!

Konzept

Das anstehende Sommersemester wird aller Voraussicht nach anders als geplant und vor allem digitaler verlaufen. Für die einen ist das lang erwartet, die anderen möchten lieber den persönlichen Austausch und die damit verbundene Motivation. Wir möchten Studierende dazu befragen, welche digitalen Möglichkeiten diese sich für präferierte Lehrformaten und Interaktionsformen bzgl. Online-Lehre am besten vorstellen können, aber auch ihre allgemeinen Befürchtungen im Zusammenhang mit Digitalisierung erfragen. Ziel ist es, dass wir Lehrenden einen „Kundenblick“ bekommen können, was sich die Studis für die Lehre wünschen. Damit können wir entweder Formate entsprechend berücksichtigen, Erwartungsmanagement betreiben oder Bedenken berücksichtigen.

Die Skalen wurden bereits ausführlich vorgetestet (N = 216) und auch im größeren Stil bereits live eingesetzt (z.B. mittelgroße Universität mit N > 2000).

Infos zur Umfrage

Erhoben werden getrennt für Vorlesung, Übung und Seminar je die präferierten digitalen Lehrformate und die präferierte Form der Interaktion mit der bzw. dem Lehrenden. Anschliessend werden Vorbehalte ggü. Digitalisierung abgefragt und die persönliche Innovativität erhoben.

Als demographische Daten werden Semester, Fakultät, biolog. Geschlecht und Alter erfasst. Anhand dreier anonymer, aber persönlicher „Sicherheitsfragen“ ist eine spätere Welle der Befragung mit den nun erhobenen Daten verknüpfbar; es werden aber explizit keine personenbezogenen Daten (wie z.B. Mail, Matrikelnr. o.ä.) erhoben.

Durchführung

Wenn Sie Interesse haben, kontaktieren Sie uns und wir stellen Ihnen einen Link zur Verfügung. Es gibt für jede Hochschule einen eigenen Link, den Sie lediglich versenden und die Ergebnisse von uns bekommen. Um eventuelle Weiterleitungen an Studierende anderer Universitäten zu vermeiden, gibt es auch grundsätzlich die Möglichkeit anonyme, individuelle Links zu erstellen.

Die erhobenen Daten sind komplett anonym und sind nur mit einem durch die jeweilige Person aufgrund von drei Fragen (und nicht für eine Identifikation Dritter nutzbar) identifizierbaren Muster versehen. Damit können wir auch Folgebefragung nach einem weitestgehend online durchgeführten Semester durchzuführen und Ergebnisse vergleichen.

Die Speicherung der Daten erfolgt auf dem in der Hochschullandschaft etablierten Anbieter Questback, deren Server in Deutschland stehen. Die Weiterverarbeitung der erhobenen Daten erfolgt in separaten Analysen und die aufbereiteten Ergebnisse werden sehr zeitnah (ca. 5 Tage nach Beginn der Erhebung) zurückgespiegelt.

Bisherige Teilnehmer

Bislang sind schon Fakultäten bzw. Hochschulen in Bayreuth, Berlin, Bonn, Dresden, Fulda, Gießen, Graz, Greifswald, Hamburg, Polizeiakademie Niedersachsen, Rostock, Stuttgart, Wien und Wismar interessiert bzw. haben die Befragung bereits gestartet. Das Interesse seitens der Studierenden ist sehr groß, wie die Rückmeldungen von Studierenden an Hochschulen im vierstelligen Bereich zeigen.

Kontakt

Erhebungen laufen bereits an mehreren Hochschulen; weitere Erhebungen starten mit Beginn des SoSe 2020; bei Interesse gerne melden. Wir unterstützen Sie gerne sofort und/oder begleiten Sie bei der Begleitung der Evaluierung der digitalen Lehre aus Studierendensicht auch langfristig.

Kontaktmöglichkeiten:

Ass. Prof. Dr. Johanna Gast: j.gast@montpellier-bs.com

Prof. Dr. Michael Leyer: michael.leyeruni-rostockde

Dr. Dr. Carolin Palmer: carolin.palmerpsychol.uni-giessende

Projektrahmen

Das Projekt "Digitale Hochschullehre aus Studierendensicht" steht in Verbindung mit dem Projekt "Digital Anxiety" gefördert von der Deutsch-Französischen Hochschule. Die Projektinitiatioren sind Prof. Dr. Johanna Gast (Montpellier Business School), Prof. Dr. Michael Leyer (Universität Rostock, Queensland University of Technology), Dr. Dr. Carolin Palmer (Universität Gießen).