Regionales Zukunftszentrum MV

Projektlaufzeit:

Januar 2020 bis Juni 2022

Projektfördergeber:

ESF-Bundesprogramm Zukunftszentren (Europäischen Sozialfonds (ESF), Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Nähere Informationen zum Bundesprogramm HIER

Projektbeschreibung:

Das Regionale Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern (ZMV) verbindet Forschung und Praxis mit dem Ziel, KMU dabei zu unterstützen und zu befähigen, zukunftskritische Bedarfe zu identifizieren und geeignete Gestaltungsmaßnahmen - personell, strukturell und technologisch - zu veranlassen. 

Ein kontinuierliches Monitoring der Bedarfe bildet die Grundlage und den Bezugspunkt für die Arbeit des ZMV. Alle Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie die Lehr-Lernkonzepte richten sich danach aus. 

Die Arbeitsweise des ZMV folgt der Annahme, dass das Bedarfsspektrum sowohl in den Unternehmen als auch unternehmensübergreifend sehr breit sein wird. In den Unternehmen ergibt sich dies durch die Unterschiede zwischen Entscheidungsträgern und Beschäftigten. Unternehmensübergreifend geht es hingegen um die Abhängigkeit der Bedarfe vom jeweiligen digitalen Reifegrad der Unternehmen sowie ihren personellen und kulturellen Voraussetzungen. 

Folglich beginnt das Spektrum bei grundlegenden Fragen der Orientierung (z. B. Was sind die zukunftskritischen Herausforderungen meines Unternehmens? Welchen Nutzen bietet uns die Digitalisierung?), geht über die Vorbereitung digitaler Pilotprojekte (z. B. Wie kann ich mein Personal schulen?) bis hin zur Fortsetzung einer bestehenden digitalen Agenda (z. B. Produkt- & Geschäftsprozessinnovation).

In Abhängigkeit der Bedarfe werden Selbstbefähigung, Partizipation und Datennutzung als besonders relevant für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft gesehen. Selbstbefähigung soll KMU in die Lage versetzen, zukunftskritische Bedarfe zu identifizieren, passende Vorgehensweisen zu bestimmen und so digitale Veränderungsvorhaben weitestgehend unabhängig von externen Unterstützungsformaten zu bewältigen. 

Neben den bekannten Erfolgsfaktoren solcher Veränderungen sollen auch die Potentiale von Ko-Innovation bzw. Partizipation von Mitarbeitern, Partnern und Kunden adressiert werden. Weiterhin sollten KMU wissen, wie sie systematisch Daten für ihre Leistungsangebote nutzen können. 

Projektpartner:

Das Vorhaben wird durch die Verzahnung von Forschungspartnern der Universität Rostock (Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspädagogik) und der Universität Greifswald sowie von landesweiten Praxispartnern realisiert. Dieser Verbund ermöglicht den Einsatz verschiedener Fachexpertisen und branchenübergreifende Zugänge in die betriebliche Praxis.

Bei Fragen zum Projekt kontaktieren Sie gerne unsere Ansprechpartner!

Kontakt:

Projektleitung

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